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IT&W-V10. 711 Beiträge, 579 Kommentare. Born May 2001, still going strong.

::: 19. January 2009

 :: Neue Grenze 

Seit vergangener Woche haben wir eine offizielle Dependance in der neuen Welt Openlife (wir berichteten):
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Auf den Spuren von Kundschafterin Inwe (rechts im Bild) kämpfen Roko (links im Bild) und ich (besser nicht im Bild) nun in “Sunflower” mit dem Pionierleben. Die Niederlassung ist als Handelsplatz mit den Eingeborenene und als Anlaufstelle für unsere SL-Freunde gedacht. Der Transfer von 3D-Objekten zwischen den Welten funktioniert schon ganz gut, wie man im linken Bild sieht. Wenn die Openlife-Währung eingeführt wird, wird hier sicherlich ebenfalls ein schwunghafter Handel entstehen.

Ein günstiges Stück Land am Meer und die Möglichkeit, in Lindendollar zu bezahlen, ließen uns zuschlagen. Wer Interesse hat: ich empfehle als Kontakt aus vollem Herzen: Pop Enoch in Openlife bzw. Devota Paine in Second Life (dP.Rentals ät yahoo.co.uk).

 von Case am frühen Morgen  0x Senf , 931x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 14. January 2009

 :: Openlife erhält Währungssystem 

imageOpenlife, die bisher größte der alternativen 3D-Welten neben Second Life [wir berichteten], bekommt Ende Februar ein eigene Währungssystem ähnlich dem Linden-Dollar. Alle Openlife-Residents können die “Openlife Credits” über PayPal und die großen Kreditkarten kaufen, allerdings soll Sim-Besitzern der Umtausch von Credits in reales Geld vorbehalten bleiben [via Virtual Worlds].

Die Zahl der Openlife-User hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt - kein Wunder nach den jüngsten Preiserhöhungen in Second Life: zur Zeit sollen es ca. 43.000 Benutzer sein. In 2009 will Openlife einige Goodies einführen, die Second Life noch nicht hat: die realistische realXtend-Technologie, 3D-Meshes und die einfache Integration von Webseiten in die 3D-Welt.

 von Case unwesentlich später  0x Senf , 843x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 24. December 2008

 :: Frohe Weihnachten! 

24. Dezember 1968 - eine Geschichte vom Anfang aller Tage, vorgelesen auf dem Weg zum Mond:

Allen Freunden und Lesern da draußen ein friedliches, fröhliches und freundliches Weihnachtsfest… ;)

 von majo am Morgen  1x Senf , 1230x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 08. December 2008

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 :: New Worlds (2) 

imageLogbuch der »La Vinculacion«, Captain Schnabel, Gridzeit 1040 PM PST: deutlich kompletter als meine kleine Liste vom 3. Dezember ist die Gridlist, eine Sammlung von Neuen Welten, die auf dem 3D Application-Server OpenSimulator basieren, dem OpenSource-Pendant (BSD-Lizenz) zu Second Life. Es sind immerhin inzwischen 36 Welten, die im Alpha-Modus laufen und versuchen, einen stabilen 24/7-Service anzubieten.

Wie zu hören ist, ist Kundschafterin Inwe seit Tagen damit beschäftigt, ihr Inventar in einen Alternativgrid zu transferieren und sich dort ebenfalls niederzulassen. Skaska von der VHS SL schickte gestern eine Nachricht aus dem Grid Legend City, der als erster einen Geld- und Identitätstransfer ermöglichen soll.

Die “Vinculacion” wird bald die Segel setzen und vom Treiben der mutigen Pioniere in diesen wilden Welten berichten…

 von Case am frühen Morgen  0x Senf , 827x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 03. December 2008

 :: New Worlds (1) 

Erschöpfte Boten aus allen Ecken des Metaverse haben uns Kunde von weiteren neuen, bisher unbekannten Welten gebracht, die noch auf ihre Erforschung warten:

OSGrid (7993)
3rd rock grid
Avatar Hangout (1338)
Cyberlandia (820)
FW-Estates
Legend City
New World Grid

Die Zahlen in den Klammern geben die angemeldeten Besucher an, soweit sich das feststellen ließ.

 von Case am frühen Morgen  0x Senf , 899x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 29. November 2008

 :: Aus fernen Welten (3) 

Gestern wagte sich eine Finis Terrae-Delegation erneut in die gefahrvollen Wirrungen der Neuen Welt: OpenLife [wir berichteten] hatte mit seinen riesigen Prim-Vorräten und niedrigen Grundstückspreisen die Fantasie der Abenteurer entzündet. Roko, Inwe und Case bildeten den Expeditionstrupp, der die Möglichkeiten und Gefahren erkunden wollte. Das vorläufige Ergebnis ist allerdings teilweise ernüchternd.

Das Bauen funktioniert in der Neuen Welt fantastisch: es existieren keine Beschränkungen auf 10 Meter-Objekte - 100 Meter große Prims sind kein Problem. Man erzeugt sie genauso wie in Second Life, nur eben erheblich größer. Alle anderen Baufunktionen sind völlig identisch und lassen sich wie gewohnt anwenden. Ein Paradies für Baumeister! Scripte scheinen dagegen nur gelegentlich zu funktionieren: in einer Sandbox mit Scripterlaubnis, die wir nach einigem Suchen fanden, liefen einfache Scripts anfänglich, nur um später ohne ersichtlichen Grund ihre Arbeit wieder einzustellen.
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Die Einheimischen beherrschen auch die Teleportation, allerdings weniger zuverlässig als in den Ländern der entwickelten Welt. Erheblich öfter als in Second Life kommt der Teleport nicht zustande oder endet an einem völlig fremden Ort. Trotz dieser zivilisatorischen Mängel sind die Bewohner fröhlich und freundlich, und trotz des offensichtlichen Mangels an frei zugänglicher Kleidung zeigen sie sich meist recht ordentlich gewandet.

Wie wir in Erfahrung bringen konnten, soll es möglich sein, Gegenstände aus Second Life in die neuen Länder zu importieren, was dort vermutlich auf riesiges Interesse bei der einheimischen Bevölkerung stoßen dürfte. Leider ist so gut wie kein Wirtschaftssystem erkennbar - auch die Devisen der Reisenden schwankten im Minutentakt zwischen 1.000 und 10.000 Einheiten und ließen sich nicht transferieren. Zur Zeit basiert die Wirtschaft daher auf Tauschhandel und der freien Verteilung der wichtigsten Güter. Auch das Rechtesystem steckt völlig in den Kinderschuhen: es ist unmöglich, einen Gegenstand gegen fremden Zugriff zu sichern; somit ist auch kein Verkauf möglich.

Unsere Expedition kehrte nach anstrengenden Stunden in das vertraute “Stellwerk” zurück und beschloß beim abschließenden cybavarianischen Dampfbier, Openlife im Auge zu behalten, aber nicht weiter aktiv zu werden. In ein paar Monaten werden wir zurückkehren und sehen, ob Pioniere in der Neuen Welt auch weiterhin derartige Anstrengungen auf sich nehmen müssen…

 von Case am mittelfrühen Morgen  0x Senf , 925x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 25. November 2008

 :: Aus fernen Welten (2) 

Case ist weiter unterwegs in den virtuellen Welten, diesmal nicht als Jürgen Drews, sondern als Phil Collins:
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realXtend bietet - ähnlich wie Openlife - einen OpenSource-Viewer für Second Life, Openlife und den realXtend-Standlone-Server. Letzterer hält die oben gezeigte Sandbox-Insel mit 45.000 Prims bereit und lässt sich mit dem eigenen Netz oder auch dem Internet verbinden, so dass man mit mehreren Avataren an einem Projekt arbeiten kann - über DSL aber sicher nicht mit mehr als mit zwei oder drei. realXtend bietet auch einen Face Generator, der aus zwei Fotos ein 3D-Gesicht zaubert, und ein nach meinem Eindruck hervorragendes Shading mit realistischen Schatten.

Die Entwicklung von Openlife- und realXtend-Viewer soll letztlich wieder zusammengeführt werden, so dass als Ergebnis ein gemeinsamer OpenSource-Viewer mit allen Features vorliegt.

 von Case am Morgen  0x Senf , 969x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 22. November 2008

 :: Aus fernen Welten (1) 

Kein Wunder, dass Case da auf dem Bild ein bißchen blöd guckt: er ist erstens ziemlich mutterseelenallein auf einer neuen Welt, und zweitens sieht er aus wie Jürgen Drews…:
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OpenLife ist einer von mehreren Second Life-Clones, die seit ca. einem Jahr das Metaversum der virtuellen Welten bevölkern. Linden Lab hat seit längerem Client und Server als OpenSource freigegeben, so dass nun alternative Angebote entstehen können. OpenLife ist noch eine ziemlich einsame Ecke im Metaverse, aber das kann nicht an den Preisen liegen:

eine Insel mit 45.000 Prims (Grundbausteinen) kostet 75 Dollar im Monat - bei Linden Lab kostet eine 15.000 Prim-Insel 295 Dollar. Im Zweierpack kostet der OpenLife-Spaß dann noch 130 $, im Viererpack 230 $. OpenLife ist also ganz erheblich billiger als Second Life - für manche vielleicht ein Argument, angesichts der bevorstehenden Preiserhöhungen allemale. Rechtesystem und Wirtschaftskreislauf existieren auch, Freebies sind noch selten. Noch ist ein Transfer zwischen den Welten nicht für jedermann möglich - aber das es geht, haben IBM-Entwickler im Sommer dieses Jahres bewiesen.

Interessant ist auch die lokale Lösung: 3DX Studio Server , die Welt im eigenen Rechner, auf der man allerdings noch einsamer ist als auf der vernetzten Version…

 von Case am späten Morgen  0x Senf , 940x besichtigt |   aus: Neue Welten   |   Permalink  | Lieber Case......

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Auch arschcool:

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