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IT&W-V10. 711 Beiträge, 579 Kommentare. Born May 2001, still going strong.

::: 30. August 2010

 :: The Old Fart Competition (59) 

Fred Lincoln „Link“ Wray Jr. gelang es 1958, mit seinem Stück “Rumble” auf Platz 16 in den Billboard Hot 100 zu klettern und von etlichen Radiostationen boykottiert zu werden - ein seltenes Schicksal für ein Instrumental… Gefunden beim SWR:

   

In der Mitte ein OFC-Beitrag des Cartoonist zu einem der ganz frühen Vorläufer des Punk aus dem Jahre 1960: Rudi Carrell mit “Wat een Geluk”. Mit diesem Lied erreichte Carrell beim Eurovision Song Contest 1960 für die Niederlande den zwölften und damit vorletzten Platz - hinter ihm landete nur Camillo Felgen für Luxemburg. Mein Beitrag (rechts) besteht aus dem Partyklassiker “Don’t Ha Ha”, mit dem Casey Jones (Brian Cassar) & the Governors u.a. im StarClub sehr erfolgreich waren. Vor diesem Hit zeigte Brian Cassar seine Talente in mehreren Folgen der TV-Serie “Maigret”. Heute lebt Casey Jones in Unna.

 von majo am Nachmittag  2x Senf , 12727x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 19. August 2010

 :: The Old Fart Competition (58) 

Gänsehautmusik mit Inga Rumpf und Frumpy, glorreiche Recken des deutschen Rocks: »How The Gypsy Was Born« mit Jean-Jacques Kravetz an der Schweineorgel, courtesy of SWR

Dann folgt »Green Onions« von Booker T & The M.G.s: M.G. steht für Memphis Group, und damit ist auch gleich das Genre klar. Das war übrigens eine reine Instrumentalband, trotzdem schafften sie mit »Green Onions« 1967 über eine Million Verkäufe. Die Nummer verdanken wir der Rainer’schen Post.

Den grausamen Schluss bildet meine Auswahl: »Coming to Take Me Away Haha« von Napoleon XIV (aka Jerry Samuels) von 1966. Der Grund für den Wahnsinn des Protagonisten ist übrigens nicht eine verlorene Liebe, wie viele herauszuhören glauben, sondern ein entlaufener Hund. Der Interpret ist eine Klappmaulpuppe aus der Puppets in Motion-Familie. Und weil das Stück keine Noten hat, konnte es nicht als Musikstück geschützt werden - stattdessen erhielt es ein Copyright als Vortrag…

 von majo am Nachmittag  0x Senf , 1813x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 11. August 2010

 :: The Old Fart Competition (57) 

The Sensational Alex Harvey Band singt 1973 in der BBC-Sendung »Old Grey Whistle Test« aus dem Jahre 1973 »Next«, eine englische Version des Jacques Brel-Chansons »Au Suivant«. Alex Harvey wurde in UK eine Zeitlang als Kopf der englischen Punk Rock-Bewegung gefeiert, erntete allerdings oft genug in Punk-Clubs Spuckorgien von Seiten des Publikums (via SWR):

Sodann eine Musikwunsch der lieben Inwe: “Dreams I’ll Never See” von Molly Hatchet (der Name der Band geht zurück auf eine Prostituierte namens Molly Hatchet, die im 17. Jahrhundert in den Südstaaten lebte und ihre Freier nach dem Sex angeblich köpfte und verstümmelte). So ist sie, unsere liebe Inwe… ;). Zuletzt ein absolut geiler Song, der kürzlich völlig unvorbereitet aus den Abgründen meines Gedächtnissen auftauchte: »Cadillac« von The Renegates, für mich vor allem deshalb unvergesslich, weil meine damalige Band, die »R&B Lightnings«, diesen Song rauf- und runternudelte.

 von majo unwesentlich später  1x Senf , 9057x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 05. August 2010

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 :: The Old Fart Competition (56) 

Ein wunderschöner Song (der laut Rolling Stones auf Platz 24 der besten Songs aller Zeiten steht), eine wunderschöne Frau (deren Hintern nichtsdestoweniger in einer Werbung für die US-Modekette The Gap durch einen anonymen butt ersetzt wurde) und ein häßlicher Mann (laut Rolling Stone auf Rang 14 der 100 weltbesten Gitarristen): gefunden bei Zebu.

   

Next up ist Mr. Colon Hay, der frühere Sänger (“a better Sting voice than Sting”) und Gitarrist der australischen Band Men At Work, mit “Overkill” - ein Beitrag der Rainer’schen Post. Und schließlich ein Wunsch des Nippeshexchens aus Köln: Eloy, die Art Rock-Band aus Hannover, die Anno dunnemals als ebenbürdig mit Pink Floyd oder auch Emerson, Lake and Palmer gefeiert wurden. Hier ist “Poseidon’s Creation Part I” (hier Part II): Son of god and daughter of earth they created ten sons, human creatures…

 von majo zur Mahlzeit!  0x Senf , 1997x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 31. July 2010

 :: The Old Fart Competition (55) 

Der legendäre Beat-Club, gesendet zwischen 1965 und 1972, war die Antwort auf die Ignoranz des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks gegenüber englischsprachiger Popmusik. Er schlug ein wie eine Bombe, jedenfalls bei uns Jugendlichen - und die Familienkriege um Fussball oder Beat-Club begannen. Hier ist C.C. Rider mit den Phantoms aus einem Beat-Club des Jahres 1965, eine Berliner Skiffleband, deren Sängerin später als Tanja Berg eine ordentliche Schlagerkarriere gelang (via SWR):

   

“Some proper Glam Rock”, brought to you by The Cartoonist: Slade mit “Gudbye to Jane” aus der “Disco 73” mit Ilja Richter. Den entsprechenden Kommentaren läßt sich entnehmen, dass Sänger Noddy Holder - bis auf etwas Hüftgold und eine neue Frisur - noch genauso aussieht wie dazumal. Clip No. 3 ist dem Umstand zu verdanken, dass unser Umzugsservice für virtuelle Welten (von dem später noch die Rede sein wird) von zwei Avataren ausgeführt wird, die mich ungemein an die Figuren aus ”Money for Nothing” erinnerten. Es handelte sich um Sal und Harv, eine der ersten Computeranimationen mit humanoiden Figuren und der erste Videoclip überhaupt auf MTV, produziert von Rushes in London. That’s the way you do it: money for nothin’ and your chicks for free.

 von majo am frühen Morgen  0x Senf , 1751x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 18. July 2010

 :: The Old Fart Competition (54) 

Aus dem »Beat Club« im September 1970 in den SWR des Jahres 2010 - Status Quo, eine der am härtesten (und längsten) arbeitenden Bands des Rock-Zirkus: 2005 haben Status Quo ungefähr 5.500 Shows vor 24 Millionen Fans gespielt, sind 6,5 Millionen Kilometer gereist und 22 Jahre nonstop auf Achse (sagt die Plattenfirma):

   

Dann hamwer The Vibrators aus dem Jahre 1977, als sie die Backgruppe für den englischen Rock- und Jazzgitarristen Chris Spedding abgaben. Knox, einer der Punk-Pioniere, schleicht noch immer in absurden Verkleidungen um des Cartoonisten Haus und klaut Katzenfutter. Zum Schluss ein sehr fetter Mann mit ziemlich dicken Fingern, die nicht die Ukulele, aber mit Eleganz die Bluesgitarre bedienen: Popa Chubby (bürgerlich Theodore Joseph Horowitz), mit dem zum Tag passenden Titel »I’ll piss on your grave«.

Heard it, bild.de??

 von majo am Nachmittag  2x Senf , 1884x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 07. July 2010

 :: The Old Fart Competition (53) 

Der SWR brachte uns zum Wochenanfang einen blutjungen Rod Stewart als Sänger der britischen Rock­band The Faces mit Ian McLagan an der Schweineorgel und und Ron Wood an der Klampfe: I’d Rather Go Blind. Und damit setzen wir uns souverän darüber hinweg, dass dieser Beitrag gar nicht für die Old Fart Competition bestimmt war.

   

Das freundliche »wink, wink, nudge, nudge« vom Cartoonist kam an: Gabriel „Gabi“ Delgado-López und Wotan Wilke Möhring (Deutsch-Amerikanische Freundschaft) mit »Zurück nach Marzahn«. DAF ist übrigens die einzige Band, die ich kenne, die sich dreimal aufgelöst hat - was sie nicht hindert, auch 2010 auf Tour zu sein.

Meine Entdeckung der Woche beim Herumstöbern in staubigen Truhen der Conquistadores war ein uralter Song von Neil Young (Dead Man): »Corrrrrrrtez the Killerrrrrrrrr«, hier in einer sensationellen Aufnahme von Grace Potter & The Nocturnals, gemeinsam mit dem Weltklasse-Gitarristen Joe Satriani und dem Jazz-Trompeter Willie Waldman (Banyan). Die unendlich langsamen, einfachen und gewaltigen Akkorde von Neil Young bieten Platz für ein paar wirklich heiße Solos: hört’s euch an und macht es laut…

 von majo am frühen Morgen  1x Senf , 2045x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

::: 27. June 2010

 :: The Old Fart Competition (52) 

Wayne Fontana & The Mindbenders war eine der unzähligen britischen Beatgruppen der 60er Jahre: Wayne Fontana hatte sich nach der ersten Plattenfirma benannt, die ihm einen Vertrag gab. Die Mindbenders lösten sich schon 1967 wieder auf, nachdem sie einige Hit wie diese hier gelandet hatten: »Game of Love« und »Just A Little Bit Too Late« (gefunden vom SWR).

   

Der Cartoonist beehrt die OFC mal wieder: diesmal mit einem Tänzchen der unglaublichen Les Humphries Singers in »Der Kommissar«, mit Bewegungen, als müssten sie eine Galere rudern, fragwürdigem Playback, dem wahren und einzigen Les Humphries sowie einem streng guckenden Kommissar Horst Tappert. Die Les Humphries Singers waren übrigens nicht nur die Brutstätte für Jürgen Drews: wer - außer der Wikipedia - weiss schon, dass zum Beispiel die Sängerin Barry St. John auch auf dem Pink-Floyd-Album »The Dark Side of the Moon« zu hören ist?

Das obligatorische Kontrastprogramm kommt schon wieder aus der Royal Albert Hall: »Music for Montserrat« war ein großes Benefizkonzert für die Opfer des Vulkanausbruchs auf der Karibik-Insel Montserrat, auf der auch Beatles-Produzent George Martin sein Studio hatte. Martin rief Stars wie Paul McCartney, Elton John, Ray Cooper, Mark Knopfler, Phil Collins, Eric Clapton und Sting zu Hilfe, die fast alle schon Songs auf der nun völlig zerstörten Karibik-Insel aufgenommen hatten, und alle kamen: hier sind Paul McCartney, Mark Knopfler, Phil Collins, Eric Clapton sowie ein Riesen-Orchester und -Chor mit dem Beatles-Medley »Golden Slumbers - Carry That Weight - The End«. Now they know how many holes it takes to fill the Albert Hall.

 von majo am frühen Morgen  1x Senf , 1926x besichtigt |   aus: Old Fart Competition II   |   Permalink  | Lieber Case......

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