Der Senf zu: The Old Fart Competition (52)
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The Old Fart Competition (52) vom 27. Jun. 2010 aus "Old Fart Competition II"

Wayne Fontana & The Mindbenders war eine der unzähligen britischen Beatgruppen der 60er Jahre: Wayne Fontana hatte sich nach der ersten Plattenfirma benannt, die ihm einen Vertrag gab. Die Mindbenders lösten sich schon 1967 wieder auf, nachdem sie einige Hit wie diese hier gelandet hatten: »Game of Love« und »Just A Little Bit Too Late« (gefunden vom SWR).

   

Der Cartoonist beehrt die OFC mal wieder: diesmal mit einem Tänzchen der unglaublichen Les Humphries Singers in »Der Kommissar«, mit Bewegungen, als müssten sie eine Galere rudern, fragwürdigem Playback, dem wahren und einzigen Les Humphries sowie einem streng guckenden Kommissar Horst Tappert. Die Les Humphries Singers waren übrigens nicht nur die Brutstätte für Jürgen Drews: wer - außer der Wikipedia - weiss schon, dass zum Beispiel die Sängerin Barry St. John auch auf dem Pink-Floyd-Album »The Dark Side of the Moon« zu hören ist?

Das obligatorische Kontrastprogramm kommt schon wieder aus der Royal Albert Hall: »Music for Montserrat« war ein großes Benefizkonzert für die Opfer des Vulkanausbruchs auf der Karibik-Insel Montserrat, auf der auch Beatles-Produzent George Martin sein Studio hatte. Martin rief Stars wie Paul McCartney, Elton John, Ray Cooper, Mark Knopfler, Phil Collins, Eric Clapton und Sting zu Hilfe, die fast alle schon Songs auf der nun völlig zerstörten Karibik-Insel aufgenommen hatten, und alle kamen: hier sind Paul McCartney, Mark Knopfler, Phil Collins, Eric Clapton sowie ein Riesen-Orchester und -Chor mit dem Beatles-Medley »Golden Slumbers - Carry That Weight - The End«. Now they know how many holes it takes to fill the Albert Hall.


bisschen Senf dazu?

von am 27. Jun um 17:34 Uhr

Nur eine der unzähligen britischen Beatgruppen? Aber nicht doch - allein schon, weil sie “Game of Love” gesungen haben, das wir damals auf unseren Feten zwanzigmal hintereinander laufen ließen - natürlich nur deshalb, weil keine einzige Frau uns pickligen Sechzehnjährigen eine Chance gegeben hätte, mitzuspielen (und wenn, wären wir vermutlich zu blöd gewesen, es zu merken).
Schön zu sehen, dass wir alten Säcke so ungefähr im selben Alter sind.
Was aber wirklich weh tut: dass WF den Titel heute noch auf irgendwelchen Rentner-Kaffeefahrten singt.


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