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Gestern wagte sich eine Finis Terrae-Delegation erneut in die gefahrvollen Wirrungen der Neuen Welt: OpenLife [wir berichteten] hatte mit seinen riesigen Prim-Vorräten und niedrigen Grundstückspreisen die Fantasie der Abenteurer entzündet. Roko, Inwe und Case bildeten den Expeditionstrupp, der die Möglichkeiten und Gefahren erkunden wollte. Das vorläufige Ergebnis ist allerdings teilweise ernüchternd. Das Bauen funktioniert in der Neuen Welt fantastisch: es existieren keine Beschränkungen auf 10 Meter-Objekte - 100 Meter große Prims sind kein Problem. Man erzeugt sie genauso wie in Second Life, nur eben erheblich größer. Alle anderen Baufunktionen sind völlig identisch und lassen sich wie gewohnt anwenden. Ein Paradies für Baumeister! Scripte scheinen dagegen nur gelegentlich zu funktionieren: in einer Sandbox mit Scripterlaubnis, die wir nach einigem Suchen fanden, liefen einfache Scripts anfänglich, nur um später ohne ersichtlichen Grund ihre Arbeit wieder einzustellen. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, soll es möglich sein, Gegenstände aus Second Life in die neuen Länder zu importieren, was dort vermutlich auf riesiges Interesse bei der einheimischen Bevölkerung stoßen dürfte. Leider ist so gut wie kein Wirtschaftssystem erkennbar - auch die Devisen der Reisenden schwankten im Minutentakt zwischen 1.000 und 10.000 Einheiten und ließen sich nicht transferieren. Zur Zeit basiert die Wirtschaft daher auf Tauschhandel und der freien Verteilung der wichtigsten Güter. Auch das Rechtesystem steckt völlig in den Kinderschuhen: es ist unmöglich, einen Gegenstand gegen fremden Zugriff zu sichern; somit ist auch kein Verkauf möglich. Unsere Expedition kehrte nach anstrengenden Stunden in das vertraute “Stellwerk” zurück und beschloß beim abschließenden cybavarianischen Dampfbier, Openlife im Auge zu behalten, aber nicht weiter aktiv zu werden. In ein paar Monaten werden wir zurückkehren und sehen, ob Pioniere in der Neuen Welt auch weiterhin derartige Anstrengungen auf sich nehmen müssen… |
bisschen Senf dazu?
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