Der Senf zu: Im Zeichen des Seepferdchens
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Im Zeichen des Seepferdchens vom 28. Dec. 2009 aus "Events"

Die Alten werden sich erinnern: da tauchte vor drei Jahren bei den Mac Essentials eine Gruppe junger Filmschaffender auf, die einen alten Filmhasen wie mich in schiere Begeisterung versetzte: wer mit 12 oder 14 Jahren sowas hinzaubert, dem gehört die Zukunft. Sie haben natürlich weitergemacht, die »Muhviehländ-Studios«, und einen abendfüllenden Spielfilm produziert: »Wer braucht schon ein Seepferdchen?«. Hier ist der Trailer mit »majo the voice« sowie Eindrücke von der donnernden Premiere im Oktober - die DVD gibt es wohl demnächst auch zu kaufen (hähä, ich hab eine… ;)

 

 

Und weil ihr alle ja mit dabei wart, als es damals mit den Muhvieländ-Studios losging, dürft ihr diese Mail von Nico zum Film mitlesen: »Naja, noch hat der Film keine Geschichte geschrieben… aber er ist auf dem besten Weg dazu, wir sind nah dran. Auf jeden Fall war das Publikum schonmal auf unseren Vorstellungen total begeistert und es hieß nicht selten: “Wow, wo habt ihr denn DIE Stimme für den Trailer her???”. Im Übrigen haben wir dich schon an andere Jugendfilmgruppen weitervermittelt. Deine Fangemeinde wächst! Vielleicht musst du in Zukunft noch andereTrailer sprechen. Im nächsten Jahr gehen wir mit dem Film auf Tour und werden ihn an ein paar Festivals anmelden. Bin mal gespannt, wie es wird. Vielen Dank noch mal, dass Du mitgemacht hast.

Dieser Film hier hat uns das ganze Jahr beschäftigt und jeder der irgendwie mitgewirkt hat, hat ihn quasi gelebt (Ich werde sogar schon beim Bäcker mit “Freudigkeit im Herzen” begrüßt); vom ersten Drehbuchschreiben bis zur Premierenfeier. Am Anfang wusste niemand so genau, was da läuft. Es hieß immer nur: die machen einen Film… oder versuchen es zumindest. Durch Mundpropaganda bestand Wochen, bevor der Film überhaupt fertig war, schon ein unglaubliches Interesse hier in unserer Gemeinde. Jeder wollte auf einmal Seepferdchen sehen. Man wusste nur, dass irgendwelche Verrückten in weißen Gewändern den ganzen Sommer lang mit der Freudigkeit im Herzen versehen waren. Ich glaube, es lag daran, dass wirklich jeder an das Projekt geglaubt hat, und das ist es was mich irgendwie fasziniert. Man kann sich an fast jeden Drehtag erinnern. Der ganze Sommer oder vielmehr das ganze Jahr war einzigartig. Und obendrein hat es noch wahnsinnig viel Spaß gemacht. Es war wirklich eine Sache, die sich nicht wiederholen lässt. Dieses Jahr stand definitiv im Zeichen des Seepferdchens.«

Ist es nicht toll? Als ich so alt war, konnte ich mühsam und teuer mit Super8-Kamera, Schnitthobel und Ratterprojektor Filmchen machen, die nie wirklich so wurden, wie ich es wollte: heute kommt es nicht mehr auf das Equipment an (das ist im Zweifelsfall besser als man selbst), sondern nur noch auf Einfälle und Professionalität. Und die haben die Zauberer von Muhviehländ nun wirklich.

Aber eines ist wirklich gleich geblieben: man kann sich fast an jeden Drehtag erinnern…


bisschen Senf dazu?

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