Der Senf zu: Welt am Draht (1)
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Welt am Draht (1) vom 25. Feb. 2009 aus "Neue Welten"

Dies ist der Film, dem wir alles verdanken, was wir heute über die Matrix wissen:

1972: man ist technisch in der Lage, eine ganze Welt künstlich zu simulieren. Diese virtuelle Realität wird von Avataren bevölkert, die ein Bewusstsein besitzen. Außer einigen wenigen Kontaktpersonen wissen sie jedoch nicht, dass ihre Welt nur eine Simulation ist. [via Wikipedia] Das Geheimnis der realen Welt und das parallele Erleben in einer zweiten, simulierten Welt ist das zentrale Motiv dieses Films - und damit ist er supermodern…

Viele spätere Filme nahmen diese Storyline auf - von Cronenbergs »eXistenZ« über »Matrix« von den Wachowsky Brothers bis zu »Dark City« von Alex Proyas. 35 Jahre später ist es ein Genuß, den Film zu sehen: Fassbinder inszeniert langsam und sorgfältig, die Kamera von Michael Ballhaus schwebt schwerelos durch die Welten.

Der Film wird nur selten im Fernsehen gezeigt und ist auch auf anderen Medien – zumindest außerhalb von Internet-Tauschbörsen – nicht verfügbar. Im Kino lief der Film nie, auf YouTube erschienen Auschnitte erst vor etwa zwei Monaten. Gesucht hab ich ihn sicher drei Jahre…


bisschen Senf dazu?

von The Cartoonist am 26. Feb um 13:00 Uhr

Nachwievor die beste Verfilmung des Buches. Schlichtweg genial.


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